73‑Jährige verhungert auf Mallorca

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Der tragische Tod einer 73-jährigen Schweizerin in Cala Llombards auf Mallorca, die an Unterernährung starb, wirft wichtige Fragen auf.

Der Fall, in dem die Frau über sechs Monate hinweg kaum Nahrung zu sich nahm und ein Krankenhausangebot ablehnte, verdeutlicht die Notwendigkeit, gefährdete Personen auf der Insel besser zu identifizieren und zu schützen.

Am Abend des 30. Dezember alarmierte der Ehemann den Notruf, da seine Frau unter schwerer Atemnot litt. Trotz des schnellen Eintreffens des Rettungsdienstes konnte vor Ort nur noch der Tod der Frau festgestellt werden. Ihr Gewicht betrug zuletzt etwa 30 Kilogramm. Die Guardia Civil hat die Ermittlungen in diesem Fall aufgenommen, um die Umstände des Todes zu klären.

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Die Umstände ihres Todes, einschliesslich ihres kritischen Gesundheitszustands, der von einer Ärztin erkannt wurde, und ihre anschliessende Ablehnung einer Behandlung, unterstreichen die Komplexität solcher Situationen.

Es stellt sich die Frage, wie das soziale Netz und die medizinische Versorgung verbessert werden können, um sicherzustellen, dass niemand in einer ähnlichen Lage übersehen wird.

Dieser Vorfall sollte als Anlass dienen, die bestehenden Strukturen zu überprüfen und zu verstärken, um frühzeitig Hilfe anbieten und Isolation verhindern zu können. Es ist entscheidend, dass Behörden, medizinische Fachkräfte und die Gemeinschaft zusammenarbeiten, um gefährdete Personen zu erkennen und ihnen die notwendige Unterstützung zukommen zu lassen. Nur so kann verhindert werden, dass sich solche Tragödien wiederholen.

Quelle: Agenturen